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Bielefeld: Autorennen auf dem Ostwestfalendamm

Die Polizei stoppte drei hochmotorisierte Autos nach einem Rennen im öffentlichen Straßenverkehr. Zwei Fahrzeuge überholten auffällig oft und ließen die Motoren laut aufheulen.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Mitte – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 27.02.2026, stoppte die Polizei drei leistungsstarke Autos, nachdem sie illegal ein Rennen auf öffentlichen Straßen veranstaltet hatten.

Um 23:10 Uhr am Donnerstag fuhren Beamte in einem verdeckten Einsatzfahrzeug die Eckendorfer Straße in Richtung Innenstadt. Dort sahen sie einen Mercedes AMG GT 63 SE Performance und einen Porsche Taycan Turbo, die zunächst nebeneinander auf der zweispurigen Straße fuhren. Sie wechselten häufig die Fahrspuren, um andere Fahrzeuge zu überholen.

Im Ostwestfalendamm-Tunnel holten die beiden Autos einen Audi R8 Spyder ein, mit dem die Fahrer scheinbar per Lichthupe kommunizierten. Dann ließen die drei Fahrer die Motoren laut aufheulen. Nachdem sie den Tunnel verlassen hatten und an einer stationären Blitzeranlage vorbeigefahren waren, beschleunigten alle drei Fahrzeuge aufs Maximum.

Vor einem weiteren Blitzer näherten sich die Beamten dem Audi. Der Fahrer, ein 18-jähriger Bielefelder, reagierte auf die Anhaltezeichen der Polizei und wurde dann in der Nähe der Quelle-Ausfahrt kontrolliert.

Zuerst flüchteten der Mercedes und der Porsche mit überhöhter Geschwindigkeit vor der Kontrolle. Doch schon bald kehrten der 18-jährige Mercedes-Fahrer und der 19-jährige Porsche-Fahrer, beide aus Bielefeld, zur Kontrollstelle zurück.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Verdacht auf ein illegales Kfz-Rennen bestätigt. Es kam zu keiner Gefährdung unbeteiligter Dritter.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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