Die Polizei Bielefeld warnt vor Tätern, die versuchen, an Guthabencodes zu gelangen, indem sie sich als Freunde ausgeben und um die Weitergabe von Codes bitten.
Bielefeld: Betrugsmasche bei Jugendlichen, Warnung vor gefälschten Accounts in sozialen Netzwerken

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Die Polizei Bielefeld warnt vor Kriminellen, die versuchen, an Codes für Guthabenkarten zu gelangen, indem sie gefälschte Accounts in einem sozialen Netzwerk verwenden.
Am Montag, 07.09.2026, erhielt ein junger Bielefelder gegen 17:50 Uhr eine Nachricht von einem Account in einem sozialen Netzwerk, der das Profilbild eines seiner Mitschüler zeigte. Während des Gesprächs fragte der Täter zuerst nach der Handynummer des Jugendlichen und forderte ihn dann auf, Guthabencodes weiterzugeben. Die Übermittlung der Codes erfolgte jedoch zu langsam, so dass der Betrüger sie nicht verwenden konnte.
Kriminelle nutzen Identitätsdiebstahl, um als “Freund” oder “Mitschüler” Kontakt mit dem Opfer aufzunehmen, indem sie ein echtes Profil verwenden. Danach behaupten die Täter, in einer Notlage zu sein, und bitten um die Weitergabe der Gutscheincodes. Die Polizei empfiehlt: Seien Sie misstrauisch, wenn Freunde oder Bekannte um Geld oder Gutscheincodes bitten! Klären Sie die Anfrage persönlich, indem Sie die Person unter der bekannten Rufnummer anrufen! Sprechen Sie mit Ihren Kindern, Freunden, Verwandten und Bekannten über diese Betrugsmasche und vereinbaren Sie für den Notfall ein Passwort.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








