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Bielefeld: Betrunkener überschüttet Seniorin mit Bier

Ein betrunkener Mann übergoss eine 76-jährige Frau in Bielefeld mit Bier und hielt ihren Begleiter fest. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Zentrum – Am Montag, dem 04.05.2026, wurde ein Randalierer von Polizeibeamten festgenommen, nachdem er eine 76-jährige Bielefelderin mit Bier übergossen und ihren Begleiter festgehalten hatte. Der Betrunkene leistete erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme.

Die 76-jährige Bielefelderin spazierte mit einem 81-jährigen Bielefelder die Obernstraße entlang. Der 58-jährige Bielefelder fiel der Seniorin auf, da er laut schrie. Sie bat ihn, ruhig zu sein, und setzte sich mit ihrem Begleiter auf eine Bank.

Der 58-Jährige näherte sich der Bielefelderin von hinten und schüttete ihr Bier aus einer Dose über. Ihr Begleiter forderte den Mann auf zu gehen, woraufhin der Bielefelder den 81-Jährigen an den Schultern packte.

Ein Zeuge kam hinzu und forderte den Mann auf, den älteren Herrn loszulassen und sich hinzusetzen. Zunächst kam der Mann der Aufforderung des 65-jährigen Bielefelders nach.

Als die gerufenen Polizisten mit dem 58-Jährigen sprachen, zeigte er erneut Aggressivität.

Er weigerte sich, sitzen zu bleiben und machte es den Beamten schwer, seinen Ausweis zu überprüfen. Nachdem ihm vorsichtshalber die Zigarette weggenommen wurde, spuckte und beleidigte er die Beamten. Auch bei seiner Fixierung leistete er weiterhin erheblichen Widerstand.

Ein Atemalkoholtest im Polizeigewahrsam bestätigte den Verdacht der Beamten, dass der Bielefelder Alkohol konsumiert hatte. Bis zur Ausnüchterung blieb der 58-Jährige in Gewahrsam.

Er muss sich nun wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73.917 Fälle aufwies, liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp darunter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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