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Bielefeld: Bewaffneter Mann erschossen

Die Polizei Bielefeld gab Schüsse auf einen bewaffneten Mann ab, der auf Polizeibeamte zulief. Eine Frau hatte zuvor um Hilfe gebeten, nachdem sie ihren Freund mit einer Waffe eingesperrt hatte.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SR/ Bielefeld – Am Dienstag, dem 11.08.2026, hat die Polizei Bielefeld Schüsse auf einen bewaffneten Mann in der Steubenstraße abgefeuert. Nach den aktuellen Informationen lief der Mann mit einer Waffe auf die Polizeibeamten zu.

Um 11.08.2026, gegen 13:00 Uhr, rief eine Frau die Polizeileitstelle an und bat um Hilfe. Sie hatte ihren Freund mit einer Waffe in ihrer Wohnung in einem Gebäude in der Steubenstraße eingesperrt. Die Frau konnte unverletzt aus der Wohnung entkommen.

Die Polizei begab sich mit vielen Beamten zum Einsatzort, sicherte das Gebäude ab und sperrte es ab. Spezialeinsatzkräfte wurden hinzugezogen.

Um 15:20 Uhr näherte sich ein Mann außerhalb des Gebäudes den Polizisten mit einer Waffe in der Hand. Daraufhin eröffneten die Beamten das Feuer auf den Mann, der tödlich getroffen wurde. Kein Polizist wurde verletzt. Die Identifizierung des verstorbenen Mannes läuft, die Ermittlungen haben begonnen. Der Einsatz vor Ort läuft weiter.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich und 75 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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