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Bielefeld: Blinder Mann schwer verletzt

Ein 67-jähriger Bielefelder wurde am Hochbahnsteig „Bethel“ schwer verletzt, als er nach der Bahn fragte. Der Täter ist auf der Flucht, Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 14 zu melden.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

DE / Bielefeld / Zentrum – Am Dienstag, 29.07.2025, erlitt ein 67-jähriger Bielefelder am Hochbahnsteig „Bethel“ schwere Verletzungen, als er einen Unbekannten nach der Bahn fragte. Ein Augenzeuge konnte den Täter beschreiben.

Nach den vorliegenden Informationen befand sich ein sehbehinderter Bielefelder gegen 10:00 Uhr am Hochbahnsteig an der Artur-Ladebeck-Straße, in der Nähe des Haller Weges. Dort fragte er einen Unbekannten nach der Fahrtrichtung der Bahn und wurde sofort beleidigt. Danach stieß der Unbekannte den sehbehinderten Mann, der daraufhin stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Der Täter flüchtete zu Fuß in eine unbekannte Richtung.

Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des gesuchten Mannes.

Ein Zeuge beschrieb den Täter wie folgt: 25 bis 40 Jahre alt, ungefähr 190 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare und mit einem europäischen Aussehen. Er sprach deutsch und machte einen verwahrlosten Eindruck. Er trug eine dunkle Jogginghose und ein graues T-Shirt.

Der 67-Jährige wurde vor Ort medizinisch versorgt und für weitere stationäre Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen zum beschriebenen Täter beim Kriminalkommissariat 14 unter der 0521/545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle registriert wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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