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Bielefeld: Blumendiebstahl aus Frust

Ein Kunde entwendete eine Blume nach Aufforderung zum Verlassen eines Supermarkts. Die Polizei entdeckte bei ihm 12 Portionstütchen mit Heroin.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

Ein Kunde in Bielefeld – Mitte wurde am Montag, 23.03.2026, gebeten, einen Supermarkt zu verlassen, nachdem er angeblich eine einzelne Blume gestohlen hatte.

Ein Angestellter eines Supermarktes in der Kurze Straße setzte um 08:25 Uhr das Hausrecht gegen einen Mann durch und forderte ihn auf, den Markt zu verlassen. Der 36-jährige Bielefelder nahm widerwillig eine Blume aus dem Sortiment des Marktes und ging in Richtung der Stadtbahnhaltestelle „Wittekindstraße“.

Während der Angestellte den Blumendieb verfolgte, alarmierte er die Polizei. In der U-Bahn-Station trafen Streifenpolizisten auf den 36-Jährigen, der die gestohlene Blume in der Hand hielt. Diese wurde dem Mitarbeiter zurückgegeben.

Der Bielefelder erklärte den Beamten, dass er die Blume aus Ärger über den Rauswurf mitgenommen habe. Während der Aufnahme der Anzeigen und der Feststellung der Personalien fanden die Polizisten bei dem 36-Jährigen 12 Portionstütchen mit einem Pulver, das nach ersten Erkenntnissen Heroin sein soll. Er wurde auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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