Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bielefeld: Dealer verliert Hose und flüchtet in Mülltonne

Ein Drogendealer verlor auf der Flucht seine Hose und versteckte sich in einer Mülltonne, bevor er festgenommen wurde.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Mitte – Am Mittwoch, 05.08.2026, hat ein Drogenhändler während seiner Flucht seine Hose verloren und versuchte dann vergeblich, sich in einer Mülltonne zu verstecken.

Um 16:10 Uhr war ein Bielefelder Polizist in seiner Freizeit an der Eckendorfer Straße, in Höhe Walther-Rathenau-Straße. Dort bemerkte er einen unbekannten Mann, der kurzzeitig in das Fahrzeug eines 42-jährigen Bielefelders mit türkischer Staatsangehörigkeit einstieg, der der Polizei als Drogenhändler bekannt war.

Der Polizist informierte die Leitstelle über seine verdächtige Beobachtung und folgte dem 42-Jährigen bis in die Doktor-Viktoria-Steinbiß-Straße. Dort erkannte der Verdächtige den Polizisten, sprang aus seinem Fahrzeug und floh zu Fuß. Beim Versuch, über einen Zaun zu klettern, konnte der Beamte ihn an seiner Hose festhalten. Der Dealer wehrte sich jedoch heftig, verlor seine Hose und setzte zunächst seine Flucht fort.

Der Dealer flüchtete in einen Hinterhof und wurde dort schließlich in einer gelben Mülltonne von den nachalarmierten Polizisten entdeckt und vorläufig festgenommen.

Bei der folgenden Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten verschiedene Einheiten Methadon, verschreibungspflichtige Medikamente und Drogenutensilien. In seiner Hose befand sich eine große Menge Bargeld.

Der 42-jährige Bielefelder muss sich nun wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 73917 Fällen, zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besonders besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24