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Bielefeld: Drogenfahrt endet im Graben

Ein Bielefelder verliert die Kontrolle über sein Auto und landet im Straßengraben. Polizei stellt mehrere Delikte fest.

Unfallstelle mit Auto im Graben
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

DE / Bielefeld / Dornberg – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 19.03.2026, verlor ein Bewohner von Bielefeld auf der Schröttinghauser Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete im Graben. Die Polizei stellte mehrere Verstöße fest.

Ein 25-jähriger Bielefelder fuhr gegen 00:25 Uhr mit einem VW Polo auf der Schröttinghauser Straße in Richtung Babenhauser Straße. In einer Kurve nach rechts verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er driftete nach links ab, kollidierte mit einem Verkehrsschild und kam schließlich im Straßengraben zum Stillstand. Der Bielefelder erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Alkohol- und Drogentests am Unfallort des 25-Jährigen verliefen positiv, weshalb ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde. Die Polizei stellte fest, dass der Bielefelder keinen gültigen Führerschein besaß und das benutzte Fahrzeug nicht zugelassen war.

Der 25-Jährige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinfluss sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrsteuergesetz verantworten.

Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, da die Eigentumsverhältnisse unklar blieben. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 5500 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – ist Nordrhein-Westfalen immer noch eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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