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Bielefeld: E-Scooter auf die Straße geworfen

Ein unbekannter Mann beschädigt ein fahrendes Auto mit einem E-Scooter, verursacht 2.500 Euro Sachschaden und wird von Streifenbeamten festgenommen.

August-Bebel-Straße - Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

MK – Bielefeld – Zentrum – In der August-Bebel-Straße hat ein zunächst unbekannter Mann am frühen Samstagmorgen, 14.03.2026, durch den Wurf eines E-Scooters ein fahrendes Auto beschädigt. Es gab keine Verletzten. Das Auto wurde mit einem Schaden von ungefähr 2.500 Euro beschädigt. Die Polizisten konnten den Verdächtigen in der Nähe finden.

Um 03:05 Uhr fuhr ein 43-jähriger Autofahrer aus Dinklage mit seinem Toyota Corolla in der Nähe der Stadtbahnhaltestelle „Marktstraße“ auf der August-Bebel-Straße. Laut seiner Aussage warf ein Mann plötzlich einen Leih-E-Scooter direkt vor sein Auto auf die Straße, was zu einer Kollision führte. Dabei wurden der Kühlergrill, die Stoßstange und eine Felge am Auto beschädigt. Die Höhe des möglichen Schadens am E-Scooter konnte vor Ort noch nicht festgestellt werden.

Als der 43-Jährige ausstieg und den Unbekannten ansprach, ging dieser weiter. Die herbeigerufenen Polizisten erkannten kurz darauf einen Mann, auf den die Beschreibung passte. Der 31-jährige Bielefelder wurde von den Beamten wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angezeigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Bezogen auf die Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten waren 11.172 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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