Ein E-Scooter-Fahrer flüchtete vor einer Kontrolle, gefährdete den Straßenverkehr und wird von der Polizei gesucht.
Bielefeld: E-Scooter-Fahrer gefährdet Verkehr

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Zentrum- Am Mittwochmittag, dem 09.09.2026, floh ein E-Scooter-Fahrer vor einer Kontrolle, indem er die Verkehrsregeln missachtete. Die Polizei sucht nach einem E-Scooter-Fahrer, der durch ihn gefährdet wurde, sowie nach Zeugen.
Um etwa 12:45 Uhr sollte ein E-Scooter-Fahrer in der Voltmannstraße aufgrund des fehlenden Versicherungskennzeichens von Beamten des Verkehrsdienstes kontrolliert werden. Anstatt anzuhalten, flüchtete der Mann mit seinem Elektrokleinstfahrzeug mit zu hoher Geschwindigkeit entgegen der Fahrtrichtung durch den Kreisverkehr auf den Gehweg der Schloßhofstraße in Richtung Innenstadt.
Während der Flucht kamen dem Flüchtenden vereinzelt Radfahrer und PKW auf der Straße entgegen. Trotz des Anhaltesignals, des eingeschalteten Blaulichts und Martinshorns setzte der E-Scooter-Fahrer seine Flucht fort. Dabei passierte er zahlreiche Ein- und Ausfahrten mit unverminderter Geschwindigkeit, ohne Sicht auf diese zu haben. An der Schneider- und Simon-Dach-Straße musste ein wartender E-Scooter-Fahrer zurückweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Flüchtende entkam über den Gellershagenpark.
Der Flüchtige wird als etwa 15 bis 20 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß und schlank beschrieben. Er trug einen dunklen Blazer, Bluejeans und schwarze Schuhe. Er fuhr einen anthrazitfarbenen E-Scooter mit lila Applikationen an den Lenkerenden.
Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Schnellfahren an unübersichtlichen Stellen, Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen sowie wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens wurde eingeleitet.
Der zurückgewichene E-Scooter-Fahrer und weitere Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat 2 unter 0521-545-0 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








