Eine E-Scooter-Fahrerin fuhr in den Gegenverkehr, gefährdete andere Verkehrsteilnehmer und konsumierte vor Fahrtantritt diverse Drogen. Die Polizei sucht Zeugen.
Bielefeld: E-Scooter-Fahrerin gefährdet Verkehr

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Mitte- Früh am Sonntag, 12.07.2026, fuhr eine E-Scooter-Fahrerin in den Gegenverkehr. Die Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer.
Ein Autofahrer bemerkte gegen 02:40 Uhr in der Eckendorfer Straße und Feldstraße das Verhalten einer E-Scooter-Fahrerin und alarmierte die Polizei. Die Frau fuhr in Richtung Innenstadt auf der Eckendorfer Straße und geriet mehrmals in den Gegenverkehr. Dadurch wurden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, die nur durch Ausweichmanöver einen Unfall verhindern konnten. Der Zeuge verfolgte die E-Scooter-Fahrerin und informierte die Polizisten über ihren Standort. Er beobachtete, wie die Fahrerin trotz roter Ampel sowohl an der Kreuzung Am Stadtholz als auch an der folgenden Ampel an der Herforder Straße nach rechts abbog.
Die Polizeibeamten stoppten die 18-jährige Bielefelderin an der Herforder Straße, die bereits polizeibekannt war. Sie gab zu, vor Fahrtantritt verschiedene Drogen konsumiert zu haben. Ein Arzt entnahm ihr auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet.
Verkehrsteilnehmer, die gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 2 unter 0521-545-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








