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Bielefeld: Einbrecher stiehlt Pedelec aus Wintergarten

Eine Bewohnerin am Kalkbergweg in Bielefeld alarmierte am 04.11.2026 gegen 01:30 Uhr die Polizei. Der 22-jährige Marokkaner wurde festgenommen und kam noch am selben Tag in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Gadderbaum – In der Nacht auf Mittwoch, 04.11.2026, entdeckte eine Bielefelderin einen Einbrecher in ihrem Haus am Kalkbergweg. Der der Polizei bekannte Mann wurde von Beamten vorläufig festgenommen.

Gegen 01:30 Uhr bemerkte die Bielefelderin das Licht einer Taschenlampe und rief die Polizei. Der Täter war gewaltsam in einen Wintergarten eingedrungen und suchte dort nach Beute.

Bei ihrem Eintreffen trafen die Polizeibeamten den Einbrecher noch nahe dem Gebäude an. Er war gerade dabei, auf das Pedelec zu steigen, das er kurz zuvor aus dem Gebäude gestohlen hatte.

Der 22 Jahre alte marokkanische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz war den Beamten bereits durch frühere Eigentumsdelikte bekannt. Die Polizisten nahmen den Verdächtigen vorläufig fest.

Am selben Tag erfolgte seine Vorführung vor einem Haftrichter. Der Richter verhängte gegen den 22-Jährigen Untersuchungshaft.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Einbrüche von 23.528 im Jahr 2022 auf 27.061 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 15 %. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Einbruchsfälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 3.385 auf 3.616. Insgesamt wurden 2022 2.789 Tatverdächtige erfasst, darunter 2.344 Männer, 445 Frauen und 1.196 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 waren es 3.069 Tatverdächtige, darunter 2.614 Männer, 455 Frauen und 1.451 Nichtdeutsche.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

In Nordrhein-Westfalen sank die Zahl der registrierten Fahrraddiebstähle von 62.400 im Jahr 2022 auf 62.036 im Jahr 2023, also um rund 0,6 Prozent. Trotzdem verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Fälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle stieg von 5.320 auf 5.538; die Aufklärungsquote erhöhte sich damit von rund 8,5 auf 8,9 Prozent. Die Zahl der Tatverdächtigen nahm von 4.431 auf 4.516 zu. Darunter waren 2023 insgesamt 4.156 Männer und 360 Frauen sowie 1.936 nichtdeutsche Tatverdächtige; 2022 waren es 4.108 Männer, 323 Frauen und 1.706 nichtdeutsche Tatverdächtige.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 62.400 62.036
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.320 5.538
Anzahl der Verdächtigen 4.431 4.516
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.108 4.156
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 323 360
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.706 1.936

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle erfasst. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Nach den vorliegenden Ortslageangaben ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %); auch diese Anteile beziehen sich auf die Gesamtzahl der Unfälle. Dabei wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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