Die Polizei informiert wöchentlich über Einbrüche in Bielefeld. Präventivmaßnahmen und Transparenz stehen im Fokus.
Bielefeld: Einbruchsradar – Wohnungseinbruchskriminalität in der 37. KW

Bielefeld (ost)
Regelmäßig wöchentlich informiert die Polizei Bielefeld über Wohnungseinbrüche.
Der Kampf gegen Einbrecher hat für die Polizei Bielefeld höchste Priorität. Um mehr Transparenz und Sensibilität zu schaffen, veröffentlicht die Polizei wöchentlich eine Karte, die die Wohnungseinbrüche in Bielefeld aus der Vorwoche zeigt.
Mit Hilfe der Karte können die Bürgerinnen und Bürger von Bielefeld sich über Einbrüche in ihrem Viertel informieren.
In der 37. KW gab es 5 Wohnungseinbrüche in Bielefeld.
Um sich vor Einbrüchen zu schützen, empfiehlt die Polizei Bielefeld: Sicherheitsbewusstes Verhalten und solide mechanische Sicherungstechnik (z. B. Schutzbeschläge und Zusatzschlösser) sind beim Einbruchschutz entscheidend und bieten Widerstand gegen Einbrecher.
Identifizieren Sie potenzielle Schwachstellen in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung (z. B. Haus- und Wohnungseingangstüren, Balkon- oder Terrassentüren, Fenster, Kellerzugänge) und installieren Sie geprüfte Sicherungstechnik. Gut gesicherte Türen und Fenster zu öffnen erfordert Zeit und verursacht Lärm. Die Polizei Bielefeld berät Sie gerne zu geeigneten Sicherungsalternativen für Ihr Zuhause. Rufen Sie einfach an: 0521/5837-2555.
Durch Aufmerksamkeit kann jeder Bürger und jede Bürgerin aktiv zur Verhinderung von Einbrüchen beitragen. Eine Kultur des Hinsehens und Handelns erschwert es den Einbrechern. Wer verdächtige Personen oder Ereignisse bemerkt, sollte sofort die Polizei über den Notruf 110 informieren.
Sie möchten sich weiter informieren? Auf unserer Präventionsseite K-EINBRUCH bieten wir umfassende Informationen zum Thema Einbruchschutz: https://www.k-einbruch.de/
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Insgesamt gab es 1.196 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 bereits 1.451 waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








