Ein betrunkener Fahrer versucht, die Polizei zu täuschen, indem er behauptet, der Beifahrer sei gefahren. Die Polizisten ordnen eine Blutprobe an, da sie den Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum haben.
Bielefeld: Fahrertausch fliegt auf

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Brackwede – Am Donnerstag, 16.07.2026, versuchte ein alkoholisierter und unter Drogen stehender Autofahrer ohne gültigen Führerschein, die Polizei zu täuschen, indem er angab, dass der Beifahrer das Steuer übernommen hatte.
Um 03:15 Uhr sahen die Polizisten einen Mercedes A-Klasse auf der Hauptstraße entgegenkommen. Sofort nachdem der Fahrer die Beamten bemerkt hatte, bog er nach rechts in die Kimbernstraße ab. Die Polizisten folgten dem Fahrzeug, bis es schließlich an der Arthur-Ladebeck-Straße stoppte.
Vor den Augen der Polizisten stieg der 42-jährige Fahrer mit einer Bierflasche in der Hand aus dem Auto. Auch der 33-jährige Beifahrer verließ den Mercedes. Die beiden Bielefelder behaupteten dann gegenüber den Beamten, dass der 33-Jährige am Steuer saß.
Die Polizisten glaubten ihnen nicht und forderten den 42-Jährigen auf, seinen Führerschein vorzuzeigen. Da er jedoch keine Fahrerlaubnis besaß, war dies nicht möglich.
Zusätzlich zeigte der 42-Jährige deutliche Anzeichen von Rausch. Da die Beamten den Verdacht hatten, dass der Fahrer sowohl Alkohol als auch Drogen konsumiert haben könnte, ordneten sie eine Blutuntersuchung an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen ereigneten sich 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







