Ein Bielefelder wurde Opfer von Phishing, nachdem er gefälschte Bank-E-Mails erhielt und Betrügern persönliche Daten preisgab. Seien Sie vorsichtig und überprüfen Sie die Echtheit von erhaltenen Nachrichten!
Bielefeld: Falsche Bank-Mails zu Phishing-Zwecken

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Ein Bielefelder erhielt am Montag, 16.02.2026, eine gefälschte E-Mail, die angeblich von seiner Bank stammte.
Am Montagabend führte ein Bewohner von Bielefeld im Internet Transaktionen von einem Konto bei seiner Bank durch. Kurz darauf bekam er eine E-Mail, die den Anschein erweckte, von seiner Bank zu sein. In dieser E-Mail wurde behauptet, dass der Bielefelder seine Daten bestätigen müsse. Er klickte auf den Link in der gefälschten E-Mail und gab die geforderten Informationen – Name und Telefonnummer- ein.
Am Dienstagabend erhielt der Bielefelder einen Anruf von einer Telefonnummer der Bankfiliale, angeblich von einem Bankmitarbeiter. Dieser fragte, ob die Datenkorrekturen und die Kontobevollmächtigung für eine Person im Ausland korrekt seien. Der Betroffene verneinte die Kontobevollmächtigung und der angebliche Bankmitarbeiter versprach, dies rückgängig zu machen. Dafür würde der Bielefelder eine TAN erhalten, die er dann am Telefon weitergeben sollte. Der Betroffene gab die erhaltene TAN an den Anrufer weiter. Die Betrüger behaupteten nun, dass bereits Geld von dem Konto des Bielefelders abgebucht worden sei. Um das Geld zurückzubuchen, erhielt er erneut eine TAN, die er ebenfalls telefonisch weitergab.
Später bekam der Bielefelder Bedenken und überprüfte seine Konten. Die Täter hatten bereits Geld abgebucht. Er informierte seine Bank und erstattete bei der Polizei Anzeige.
Seien Sie vorsichtig und prüfen Sie erhaltene Nachrichten auf ihre Echtheit! https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing/
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7.667 auf 8.126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6.623 auf 7.062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22.125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








