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Bielefeld: Falsche Bauarbeiter bestehlen Seniorin

Betrüger gaben sich als Handwerker aus und stahlen Schmuck und Bargeld aus der Wohnung einer Seniorin in Bielefeld. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Mitte – Am Montag, 20.07.2026, drangen Betrüger in die Wohnung einer älteren Dame am Ehlentruper Weg ein und stahlen Wertgegenstände. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Um 11:00 Uhr klingelten zwei unbekannte Diebe an der Tür der älteren Dame am Ehlentruper Weg, zwischen Prießallee und Fröbelstraße. Sie gaben vor, Handwerker zu sein, die in der Straße arbeiteten. Da tatsächlich Bauarbeiten stattfanden, hatte die Bielefelderin keinen Grund zur Sorge.

Die Diebe erklärten, dass bei den Bauarbeiten die Wasserleitung beschädigt worden sei und sie überprüfen müssten, ob das Wasser in der Wohnung sauber sei. Die Dame ließ sie herein, um das Wasser zu überprüfen. Danach verließen die Unbekannten den Ort des Geschehens.

Später bemerkte die ältere Dame, dass drei Ringe, ein Armband und Bargeld fehlten. Es wird vermutet, dass neben den beiden vermeintlichen Handwerkern auch ein dritter Dieb in der Wohnung war. Während die Dame von dem Duo abgelenkt wurde, durchsuchte der Komplize wahrscheinlich die Wohnung nach Wertgegenständen.

Ein Dieb kann wie folgt beschrieben werden. Er war groß und kräftig. Angeblich hatte er eine auffällige Tätowierung am rechten Arm.

Zeugen des Trickdiebstahls werden gebeten, sich mit Hinweisen auf verdächtige Personen beim Kriminalkommissariat 15 unter der 0521/545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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