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Bielefeld: Flüchtiger Fahrer von Diensthund aufgespürt

Ein PKW-Fahrer versteckte sich nach einem Unfall vor dem Diensthund “Sergeant”, der ihn schließlich aufspürte. Ein Arzt entnahm dem Betrunkenen eine Blutprobe.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld – Jöllenbeck- Am Sonntag, dem 13.09.2026, ließ ein Autofahrer nach einem Unfall sein Auto zurück und versuchte vergeblich, sich vor dem Diensthund “Sergeant” zu verstecken. Ein Arzt entnahm dem Betrunkenen eine Blutprobe.

Um 05:05 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen Unfall in der Beckendorfstraße. Er bemerkte, dass das Auto leer war und sah eine schwarzgekleidete Person in einiger Entfernung in Richtung Glauchauer Straße taumeln. Der Fahrer des VW Touran war offenbar auf der Beckendorfstraße in Richtung Schröttinghausen unterwegs, bevor er vor der Kreuzung zur Glauchauer Straße und Tiesloh von der Fahrbahn abkam, gegen einen Baum prallte und schließlich im Straßengraben auf der rechten Seite liegen blieb. Das Auto, an dem keine Kennzeichen angebracht waren, erlitt einen Totalschaden.

Neben Polizeibeamten beteiligte sich auch der Diensthund “Sergeant” mit seinem Hundeführer an der Suche nach dem flüchtigen Fahrer. “Sergeant” führte die Polizisten entlang der Beckendorfstraße über einen Fußweg zur Glauchauer Straße und zeigte vor einem Carport an. Eine Streifenwagenbesatzung nahm den 32-jährigen VW-Fahrer aus Halle vorläufig fest, der sich im Carport versteckt hatte. “Sergeant” fand außerdem den Fahrzeugschein des VW Touran, der im Gebüsch versteckt war.

Ein Arzt entnahm dem betrunkenen 32-jährigen polnischen Staatsbürger, der der Polizei bekannt war, auf der Wache eine Blutprobe. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt wurden und 68.000 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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