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Bielefeld: Gefahrguttransport

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Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

Bei einer Überprüfung eines Sattelzuges, der gefährliche Güter transportierte, stellten Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Bielefeld am Donnerstag, 20.08.2026, erhebliche Mängel bei der Sicherung der Ladung fest. Nachdem der Sattelzug sichergestellt wurde, übernahm eine Spezialfirma die Sicherung der Ladung, um den Transport zum Zielort in Polen zu ermöglichen.

Um 08:25 Uhr stoppten die Autobahnpolizisten den 44-jährigen polnischen Fahrer an der Anschlussstelle Ostwestfalen Lippe. Er hatte in Belgien an zwei Stationen etwa 11,5 Tonnen eines umweltgefährdenden Stoffes in flexiblen Behältern – den sogenannten Big Bags – geladen. Die gesamte Ladung war ungesichert und ein Big Bag wies eine Beschädigung auf, aus der bereits Gefahrgut ausgetreten war.

Vor Ort gelang es, das Loch provisorisch abzudichten, damit der Sattelzug zu einem Betriebsgelände gebracht werden konnte. Am nächsten Tag kümmerte sich eine Spezialfirma um die Sicherung des Gefahrgutes.

Der Fahrer und der polnische Spediteur zahlten Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 3.000 Euro für die Verstöße beim Transport gefährlicher Güter. Zusätzlich musste der Spediteur die Kosten für die Sicherstellung und Sicherung der Ladung tragen. Verantwortliche Personen der beiden belgischen Unternehmen wurden ebenfalls als Verlader des Gefahrgutes angezeigt.

Quelle: Presseportal

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