Die Polizei sucht zwei Männer, die einem 41-Jährigen Drogen verkaufen wollten und ihm Geld raubten. Der Vorfall ereignete sich an der Jöllenbecker Straße in Bielefeld.
Bielefeld: Geld beim Drogenverkauf geraubt

Bielefeld (ost)
Polizei in Bielefeld – Mitte sucht zwei Männer, die am Samstagabend, 25.07.2026, versucht haben, einem 41-jährigen Mann aus Enger Drogen zu verkaufen. Sie haben ihm an der Jöllenbecker Straße gegenüber der Friedrichstraße Geld geraubt.
Um 20:20 Uhr wurde der Polizeileitstelle gemeldet, dass sich drei streitende Männer in der Nähe eines Parkhauses an der Jöllenbecker Straße befanden. Kurz darauf trafen Polizeibeamte auf den 41-Jährigen, der gerötete Augen durch einen Angriff mit Pfefferspray hatte. Er erklärte, dass er mit den beiden unbekannten Personen in einem Gebüsch zwischen den OWD-Auf- und Abfahrten an der Jöllenbecker Straße war.
Der Drogenkauf fand im Gebüsch nicht statt, da einer der Männer des Duos unter Vorhalt eines Messers Geld vom 41-Jährigen verlangte. Nachdem er sein Bargeld übergeben hatte, sprühte ihm der Komplize Pfefferspray ins Gesicht.
Das Opfer kennt die beiden Verdächtigen nur flüchtig aus dem Bereich der Tüte. Die Polizeibeamten konnten sie bei einer Fahndung nicht finden. Der 41-Jährige beschrieb die beiden Männer wie folgt:
Der erste Mann soll zwischen 35 und 45 Jahre alt und etwa 170 cm groß sein. Er trug komplett blaue Kleidung sowie eine Schirmmütze, eine Trainingsjacke und eine kurze Hose.
Der zweite Mann soll zwischen 35 und 45 Jahre alt und zwischen 170 cm und 175 cm groß sein. Er trug ein weißes T-Shirt und eine kurze rote Hose.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Davon waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








