Eine Schlägerei mit Schusswaffe ereignete sich in Bielefeld. Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.
Bielefeld: Gesuchte nach gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Mitte- Am Samstag, den 17.10.2026, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern, die in einer Schlägerei endete. Ein Individuum hatte eine Schusswaffe. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Um 17:15 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Polizeileitstelle in der Heeper Straße, in der Nähe der Lohkampstraße, eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Einer der Beteiligten soll eine Waffe gehabt haben. Mehrere Streifenwagen eilten zum Ort des Geschehens, konnten jedoch niemanden mehr vorfinden. Gemäß den aktuellen Informationen haben zwei Männer auf einen Dritten eingeschlagen. Als ein Zeuge die Angreifer ansprach und bat, aufzuhören, hörten sie auf. Das Opfer nutzte die Gelegenheit und floh mit einem Fahrrad in Richtung Ostbahnhof. Die Täter behaupteten gegenüber dem Zeugen, dass das Opfer sie mit einer Waffe bedroht habe. Sie stiegen in ein dunkles Auto mit Bielefelder Kennzeichen und fuhren davon. Die Waffe blieb auf dem Gehweg zurück.
Die Fahndung der hinzugerufenen Polizei nach den Beteiligten verlief ergebnislos. Die Spuren am Tatort wurden gesichert und die Waffe wurde beschlagnahmt.
Der Radfahrer wird als etwa 35 Jahre alt, 185 cm groß und mit langen Haaren beschrieben. Er trug ein graues Oberteil und machte einen ungepflegten Eindruck.
Ein Schläger soll zwischen 35 und 40 Jahre alt sein und eine Größe von 175 cm bis 180 cm haben. Er wird als südeuropäisch aussehend, mit dunklen Haaren, muskulös bis kräftig und mit einem hellen T-Shirt bekleidet beschrieben. Der zweite Täter soll ebenfalls südeuropäisch aussehen, eine Größe von 170 bis 175 cm haben und kräftig bis muskulös sein. Er hatte dunkle Haare und trug ein beiges T-Shirt.
Die Beteiligten sowie Zeugen, die Informationen zu den Beteiligten haben, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 14 unter 0521-545-0 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, nämlich 470 in Nordrhein-Westfalen, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








