Die Polizei sucht einen Räuber, der einem Bielefelder eine Goldkette mit Kreuzanhänger vom Hals riss. Der Täter wird als 30-jähriger, 1,85 m großer Mann mit nordafrikanischem Erscheinungsbild beschrieben.
Bielefeld: Goldkette geraubt

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Zentrum – Ein Räuber wird von der Polizei gesucht, der einem Bielefelder in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 30.07.2026, an der Herforder Straße eine Goldkette mit einem Kreuzanhänger gestohlen hat.
Um 23:20 Uhr kam der 36-jährige Bielefelder am Hauptbahnhof an und machte sich dann zu Fuß in Richtung Innenstadt auf. Der unbekannte Täter folgte ihm und fragte schließlich an der Herforder Straße, in Höhe Zimmerstraße, nach Feuer.
Nachdem der Bielefelder dem Mann eine Zigarette angezündet hatte, schlug ihm der Täter auf die Brust und zog dabei unbemerkt eine Goldkette vom Hals des Opfers ab. Um weitere Probleme zu vermeiden, setzte der Bielefelder seinen Weg fort. Später bemerkte er den Raub seiner Halskette. Zunächst erfolglos auf der Suche nach dem Räuber, erstattete er schließlich eine Anzeige auf der Polizeiwache Ost.
Das Opfer beschrieb den Räuber als ungefähr 30 Jahre alt, 1,85 m groß und schlank. Er soll ein nordafrikanisches Aussehen gehabt haben. Dunkle, lange und lockige Haare. Er trug während der Tat eine Kappe und einen Rucksack.
Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen zum Raub oder möglichen Verdächtigen an das Kriminalkommissariat 13 unter der 0521/545-0 zu wenden.
Die Polizei empfiehlt: Informieren Sie die Polizei sofort, wenn Sie Opfer eines Verbrechens geworden sind. Dadurch können Fahndungsmaßnahmen und weitere Ermittlungen unverzüglich eingeleitet werden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls, von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 7238 Männer und 835 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 Männer und 890 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 310 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








