Ein 19-jähriger Mann aus Wunstorf wurde nach einem Raubüberfall auf eine 84-jährige Bielefelderin identifiziert und muss sich nun für den Betrug verantworten.
Bielefeld: Identifizierung des Betrügers

Bielefeld (ost)
DE / Bielefeld / Zentrum – Nachdem am Samstag, den 11.07.2026, Betrüger vorgaben, Polizisten zu sein, wurde Bargeld mit der Bankkarte des Opfers abgehoben, bevor der Täter identifiziert wurde.
Ein Gauner rief eine 84-jährige Bielefelderin gegen 12:00 Uhr mit unterdrückter Nummer an und gab sich als Polizist aus. Er erzählte von einem vermeintlichen Raubüberfall in der Nachbarschaft und drängte die Seniorin dazu, ihre Wertsachen zu sichern. Sie solle alles vor die Haustür legen, inklusive Bankkarte, Pin und Bargeld, damit es von der Polizei abgeholt und verwahrt werden könne.
Die Seniorin folgte zunächst den Anweisungen und legte die Wertsachen vor ihre Tür. Als sie Zweifel bekam, waren die Sachen bereits von einem Unbekannten gestohlen worden. Daraufhin informierte sie die echte Polizei.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein Täter mit der Bankkarte und Pin der Seniorin Geld abgehoben hatte. Nach Veröffentlichung der Fotos des zunächst unbekannten Verdächtigen gingen mehrere Hinweise zur Identität bei der Polizei ein. Es handelt sich um einen 19-jährigen aus Wunstorf mit deutscher und polnischer Staatsangehörigkeit. Er muss sich nun wegen Betrugs verantworten.
Die Polizei bittet darum, die veröffentlichten Fotos des Verdächtigen zu entfernen.
Ursprüngliche Meldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6314029
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








