Ein Paketzusteller ohne Führerschein kollidierte mit einem E-Scooter-Fahrer, der dabei leichte Verletzungen erlitt. Der Täter wurde für mehrere Delikte zur Verantwortung gezogen.
Bielefeld: Illegaler Paketzusteller verursacht Unfall

Bielefeld (ost)
DE / Bielefeld / Zentrum – Am Donnerstag, den 13.08.2026, hat ein Kurierfahrer einen E-Scooter-Fahrer übersehen und ist mit ihm kollidiert. Bei der Unfallaufnahme wurden verschiedene Straftaten festgestellt.
Um 17:15 Uhr fuhr ein 60-jähriger Bielefelder mit einem VW-Transporter die Straße Am Bach in Richtung Niederwall entlang und übersah dabei einen 27-jährigen E-Scooter-Fahrer, als er nach links in die Straße Gehrenberg abbiegen wollte.
Der 27-jährige Fahrer aus Bochum, der auch in Richtung Niederwall unterwegs war, versuchte noch zu bremsen, kollidierte jedoch mit dem Transporter. Er erlitt leichte Verletzungen durch den Zusammenstoß.
Bei der Unfallaufnahme stellten die gerufenen Polizisten fest, dass der Kurierfahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er konnte nur einen spanischen Führerschein vorzeigen, der jedoch gefälscht war. Zudem fiel ein Drogentest vor Ort positiv aus. Er wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache Ost gebracht.
Der 60-jährige Fahrer muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung, Drogenkonsums, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung verantworten. Die Polizisten machten ihm klar, dass er kein führerscheinpflichtiges Fahrzeug fahren darf.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an, wobei die Anzahl der aufgezeichneten Fälle von 70510 auf 73917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Im Jahr 2023 gab es 51099 männliche Verdächtige, 6780 weibliche Verdächtige und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








