Streifenbeamte entdecken Betäubungsmittelkonsum bei zwei Fahrern. Fahrt endet nach Drogenvortest und Blutentnahme.
Bielefeld: Kokainkonsum bei Verkehrskontrollen

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Zentrum – Am Dienstag, 29.09.2026, wurden Polizeibeamte auf zwei Fahrer aufmerksam, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhren. Für sie endete die Fahrt.
Um 13:30 Uhr befanden sich die Beamten auf der Mindener Straße in Richtung Jöllenbecker Straße. Ein Fahrer eines Mercedes war vor ihnen und bremste plötzlich und ohne Grund ab, um dann seine Fahrt fortzusetzen.
Er bog dann links auf die Arndtstraße ab, über einen Sonderstreifen für den Linienverkehr. Die Polizisten entschieden sich, den Fahrer zu überprüfen und gaben ihm Anzeichen zum Anhalten.
Der Mercedesfahrer bog dann links in die Große-Kurfürsten-Straße ab und nahm einem Radfahrer die Vorfahrt. Nur durch eine Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden.
Erst dann hielt der 30-jährige Bielefelder mit seinem Mercedes C-Klasse an.
Die Beamten bemerkten während des Gesprächs mit dem Fahrer drogentypische Anzeichen. Ein Drogenvortest ergab, dass der Bielefelder Kokain konsumiert hatte. Die Polizisten brachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus und stellten seinen Führerschein sicher. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Drogeneinfluss verantworten.
Um 19:00 Uhr hielten Polizeibeamte einen weiteren Fahrer auf der August-Bebel-Straße an. Auch der 41-jährige Bielefelder, der in einem VW Passat unterwegs war, zeigte bei der Verkehrskontrolle typische Ausfallerscheinungen. Der Drogenvortest ergab ebenfalls, dass er Kokain konsumiert hatte.
Seine Blutentnahme wurde auf der Polizeiwache durchgeführt. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








