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Bielefeld: Nötigung vor den Augen der Polizei

Ein Ford-Fahrer bremste einen Volvo-Fahrerin aus, nachdem er von der Polizei beobachtet wurde. Ein Strafverfahren wegen Nötigung ist eingeleitet.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Mitte- Am Dienstagvormittag, dem 09.06.2026, verlangsamte ein Ford-Fahrer die Fahrt einer Volvo-Fahrerin.

Während einer Streifenfahrt bogen Polizisten gegen 10:10 Uhr von der August-Bebel-Straße in die Heeper Straße ab. Danach sahen die Beamten, wie ein Ford-Fahrer mit lautem Motorgeräusch versuchte, das vor ihm fahrende Auto zu überholen. Nachdem der Überholvorgang abgeschlossen war, zog der Ford-Fahrer unmittelbar vor dem überholten Volvo ein und führte ohne ersichtlichen Grund ein starkes Bremsmanöver durch. Dadurch musste auch die Volvo-Fahrerin bis zum Stillstand bremsen.

Der 39-jährige Ford-Fahrer aus Bielefeld behauptete bei der anschließenden Kontrolle, dass die Volvo-Fahrerin ihm die Vorfahrt genommen und ihn dann mit einer Handgeste beleidigt habe. Deshalb habe er sie zur Rede stellen wollen.

Die 36-jährige Volvo-Fahrerin erklärte den Polizisten, dass sie den Ford zuvor übersehen habe und sich dann mit Handzeichen bei dem Fahrer für die Vorfahrtsmissachtung entschuldigt habe. Ein Strafverfahren wegen Nötigung wurde eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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