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Bielefeld: PKW-Fahrer schläft nach Alkohol- und Drogenkonsum ein

Unfallflucht geklärt. Fahrer eingeschlafen, Fahrzeugteile zurückgelassen. Führerschein sichergestellt, Blutproben entnommen.

Unfallstelle
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Ummeln- Am Montag, 03.08.2026, kollidierte ein Autofahrer mit einem Zaun und flüchtete danach. Er hatte Alkohol konsumiert und Drogen genommen.

Um 08:35 Uhr berichtete ein Zeuge von einem beschädigten Zaun nach einem Unfall an der Umlostraße. Der Fahrer, der den Unfall verursacht hatte, war geflohen, aber Fahrzeugteile wurden zurückgelassen. Die Polizisten fanden an der Unfallstelle Teile des Kühlergrills eines VW, eine Radkappe und weitere kleine Autoteile.

Bei der Suche in der Umgebung informierten Bauarbeiter die Polizei im Magnolienweg, dass ihnen ein Auto mit stark beschädigter Front aufgefallen war. Sie konnten auch einen Teil des abgelesenen Kennzeichens des VW nennen. Bei der weiteren Suche erkannten die Beamten das Fahrzeug schließlich auf einem Parkplatz. Sie suchten den 44-jährigen Fahrzeughalter aus Bielefeld mit rumänisch-moldauischer Staatsangehörigkeit in seiner Wohnung auf. Er erklärte den Polizisten, dass er nicht wisse, wo der Unfall passiert sei. Er habe am Vorabend Alkohol und Drogen konsumiert und sei dann während der Fahrt plötzlich eingeschlafen.

Ein Arzt entnahm dem 44-Jährigen auf der Polizeiwache Blutproben. Der VW wurde beschlagnahmt und von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Polizisten stellten den Führerschein des Bielefelders sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Trotz des Anstiegs konnten im Jahr 2023 mehr Fälle gelöst werden, nämlich 65532 im Vergleich zu 63352 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2023 bei 57879, wobei 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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