Ein junger Fahrer versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Sein nicht versicherter E-Scooter gefährdet Passanten und missachtet Verkehrsregeln.
Bielefeld: Polizei stoppt flüchtenden E-Scooter-Fahrer

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Zentrum- Am Samstag, den 12.09.2026, scheiterte ein junger Fahrer dabei, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Sein E-Scooter war nicht versichert.
Um 13:25 Uhr fuhr ein Polizist auf einem Motorrad die Teutoburger Straße in Richtung Heeper Straße entlang. Er entdeckte einen E-Scooter auf dem Radweg, auf dem neben dem Fahrer eine zweite Frau saß. Der E-Scooter hatte nur ein Kennzeichenfragment, was darauf hindeutete, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Als der Beamte dem Fahrer klare Anhaltezeichen gab, ignorierte der Fahrer des E-Scooters diese und bog plötzlich in die Webereistraße ab. Dort fuhr er durch einen abgesperrten Bereich für ein Straßenfest, in dem sich bereits eine Menschenmenge befand. Erwachsene mussten zwei Kinder zurückziehen, um eine Kollision und mögliche Verletzungen der Kinder zu verhindern.
Nachdem der Fahrer des E-Scooters die Mitfahrerin in der Mühlenstraße aussteigen ließ, drehte er um und floh in Richtung des Straßenfestes. Passanten versuchten, ihn beim Straßenfest zu stoppen, was jedoch misslang. Auf seiner Flucht durch die Innenstadt ignorierte der E-Scooter-Fahrer mehrere rote Ampeln, fuhr teilweise in den Gegenverkehr und entgegen der Fahrtrichtung auf den Gehwegen und über den Hochbahnsteig an der Haltestelle “Landgericht”. Personen mussten ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.
Der Motorradpolizist schaffte es, den Flüchtenden an der Lessingstraße zu stoppen. Der 18-jährige Bielefelder mit deutscher Staatsangehörigkeit schwieg gegenüber dem Beamten. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Zeugen und gefährdete Personen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 2 unter 0521-545-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








