Ein jugendlicher PKW-Fahrer versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Die Polizisten holten ihn ein und stoppten ihn nach einer Verfolgung.
Bielefeld: Polizei verfolgt flüchtende Jugendliche PKW-Fahrer

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stieghorst- Am Mittwoch, 05.08.2026, versuchte ein junger Autofahrer, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Er hatte keinen Führerschein. Die Untersuchungen zu den Mitfahrern sind noch im Gange.
Während einer Streifenfahrt gegen 04:30 Uhr passierten Polizisten ein Tankstellengelände an der Detmolder Straße, in der Nähe der Lagesche Straße, in Richtung stadtauswärts. Sie bemerkten einen Opel Astra mit drei Insassen, dessen offensichtlich minderjähriger Fahrer gerade versuchte, vom Tankstellengelände nach rechts auf die Detmolder Straße abzubiegen. Die Streifenpolizisten hielten nach einigen Metern an und sahen, wie der Opel-Fahrer entgegen der Fahrtrichtung mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt fuhr.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, holten den Flüchtenden an der Stieghorster Straße ein und gaben ihm Anhaltezeichen. Der Fahrer vor ihnen hielt jedoch nicht an, sondern beschleunigte stark und versuchte über die innerstädtischen Straßen zu entkommen. Die Polizisten folgten ihm mit eingeschaltetem Signalhorn und Blaulicht. Während der Flucht fuhr der Opel-Fahrer mit bis zu 140 km/h über die Oldentruper Straße in Richtung Innenstadt und ignorierte dabei auch einige rote Ampeln. Bei der Flucht über die Detmolder und Osningstraße beging er verschiedene Verkehrsverstöße. Das Fluchtfahrzeug wurde schließlich in der Straße An den Gehren verlassen aufgefunden.
In der Nähe erkannten Polizisten den flüchtenden Fahrer zu Fuß und stoppten ihn nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß. Bei dem 16-jährigen Bielefelder fanden sie den Opel-Schlüssel in der Hosentasche.
Die Ermittlungen zu den beiden Mitfahrern dauern derzeit an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








