Eine Autofahrerin leistete Widerstand bei Kontrolle und verletzte einen Beamten leicht.
Bielefeld: Polizist verletzt mit Harke am Kopf

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Windelsbleiche – Am Samstag, 22.08.2026, führten Polizisten eine Kontrolle bei einer Autofahrerin durch, die der Polizei bekannt war, an der Wilhelmsdorfer Straße. Die Frau leistete starken Widerstand und verletzte einen Beamten leicht.
Um 07:15 Uhr bemerkten Polizisten eine verdächtige Autofahrerin, die auf der Wilhelmsdorfer Straße in Richtung Verler Straße unterwegs war. Zwischen der Buschkampstraße und dem Eisterfeldweg kontrollierten die Beamten die 37-jährige Bielefelderin, die der Polizei bekannt war. Dabei zeigte sie Anzeichen von Alkohol- und Drogenkonsum. Die Beamten stellten außerdem fest, dass die 37-Jährige keine Fahrerlaubnis besaß.
Sie widersetzte sich der Kontrolle hartnäckig und versuchte die Beamten zu treten und anzuspucken. Als sie am Boden lag, griff sie nach einer Harke und verletzte damit einen Polizisten am Kopf. Dieser erlitt leichte Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.
Die 37-Jährige wurde für eine Blutentnahme mit einem Gefangenentransportwagen in ein Krankenhaus gebracht. Danach wurde sie in Polizeigewahrsam genommen. Auf richterliche Anordnung blieb sie dort zur Verhinderung weiterer Straftaten bis 16:00 Uhr.
Die deutsche Staatsangehörige aus Bielefeld muss sich nun für das Fahren ohne Fahrerlaubnis, für die Fahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss, für den Widerstand und den tätlichen Angriff auf den Polizisten verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle. Bezogen auf die Ortslage waren 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








