Ein Räuber wurde von Polizisten noch in Tatortnähe festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Zeugen riefen die Polizei wegen einer Schlägerei an der Bahnanlage.
Bielefeld: Polizisten nehmen Räuber fest

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Mitte- Am Dienstag, 08.09.2026, wurde ein Dieb von Polizisten in der Nähe des Tatorts festgenommen. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.
Augenzeugen alarmierten die Polizei gegen 09:15 Uhr und meldeten eine Schlägerei zwischen zwei Männern in der Unterführung der Bahnanlage an der Jöllenbecker Straße. Beamte trafen dort auf einen verletzten 45-jährigen Obdachlosen und drei Zeugen. Der leicht verletzte Mann erklärte den Polizisten, dass er sich in der Unterführung befunden habe, als der Täter ihn mit einer Eisenstange angegriffen habe. Der Angreifer soll mehrmals zugeschlagen und ihm sein Handy Xiaomi gestohlen haben.
Ein sofortiger Fahndungseinsatz führte zur Verhaftung des 56-jährigen ukrainischen Räubers ohne festen Wohnsitz am Boulevard. Der bereits polizeibekannte Täter hatte eine Eisenstange und einen Metallbesenstiel bei sich. In der Nähe wurden Teile eines Smartphones und einer Hülle gefunden, die dem Opfer gehörten.
Die Kriminalbeamten brachten den 56-Jährigen am Mittwoch, 09.09.2026, vor den Richter, der einen Haftbefehl erließ.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubfällen in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt die Anzahl der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








