Ein Mann und eine Frau raubten einen jungen Mann aus und entkamen mit seinem Handy und Portemonnaie. Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise geben können.
Bielefeld: Raub an Tüte, Zeugen gesucht

Bielefeld (ost)
MK / Bielefeld – Mitte – Am Samstagabend, 10.01.2026, sollen ein Herr und eine Dame in der Herbert-Hinnendahl-Straße einen jungen Mann aus Lage beraubt haben.
Um 20:00 Uhr verließ der 26-Jährige den Ein- und Ausgangsbereich der U-Bahn Haltestelle „Hauptbahnhof“. An der Herbert-Hinnendahl-Straße näherten sich ihm eine Dame und ein Herr und sollen ihm Drogen zum Verkauf angeboten haben. Als der 26-Jährige ablehnte, schlug ihn der Herr ins Gesicht. Während die Dame den 26-Jährigen festhielt, durchsuchte der Unbekannte seine Kleidung nach Wertgegenständen. Er raubte sein Handy, ein schwarzes Samsung Galaxy A05, und sein Portemonnaie.
Die Dame lief in Richtung des angrenzenden Parkhauses weg und der Herr entkam in Richtung Willy-Brandt-Platz. Aufgrund einer zeitverzögerten Kenntnis von der Tat, konnte die Polizei keine Fahndung mehr im Tatumfeld durchführen.
Der 26-Jährige gab eine Beschreibung der beiden Verdächtigen ab:
Der Herr war ungefähr 33 Jahre alt und 178 cm groß. Er soll südländisch aussehen und trug einen Bart sowie eine Brille. Er war gekleidet in einer grauen Wollmütze, einer dunklen Daunenjacke, einer blauen Kapuze, einer Jeans und schwarz-roten Schuhen.
Die Dame war ungefähr 25 Jahre alt und hatte schwarze Haare. Sie soll südländisch aussehen. Sie wirkte ungepflegt und könnte der Obdachlosenszene angehören. Sie trug eine auffällige weiße Daunenjacke.
Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 13 / 0521/545-0
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








