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Bielefeld: Rennradfahrer von Busfahrer übersehen

Ein Radfahrer wurde von einem Linienbus seitlich gerammt und erlitt trotz Helm schwere Verletzungen. Die Polizei empfiehlt das Tragen eines Fahrradhelms.

Der beschädigte Helm des Rennradfahrers
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Zentrum – Am Montag, 07.09.2026, erlitt ein Radfahrer schwere Verletzungen, als er seitlich mit einem Linienbus an der Mühlenstraße kollidierte. Trotz des Fahrradhelms erlitt der Radfahrer schwere Verletzungen.

Derzeitigen Informationen zufolge fuhr ein 30-jähriger Bielefelder gegen 18:40 Uhr auf dem Radweg der Huberstraße in Richtung Heeper Straße. Gleichzeitig fuhr ein 47-jähriger Busfahrer aus Bielefeld mit einem Linienbus in dieselbe Richtung. Aus noch ungeklärten Gründen übersah der Busfahrer den Radfahrer, als er ihn in einer Rechtskurve überholte und seitlich abdrängte.

Der 30-Jährige soll versucht haben, sich bemerkbar zu machen, indem er gegen den Bus schlug. Trotzdem stürzte er schließlich mit seinem Fahrrad zu Boden, prallte mit dem Kopf, den er mit einem Helm geschützt hatte, gegen die Bordsteinkante und erlitt schwere Verletzungen.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 8000 Euro. Die Huberstraße war im Bereich der Unfallstelle bis 19:40 Uhr gesperrt.

Die Polizei befürwortet das freiwillige Tragen eines Fahrradhelms. Dieser kann bei einem Unfall vor schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Kopfverletzungen schützen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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