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Bielefeld: Riskante Einbrecher-Flucht

Ein Einbrecher-Duo gefährdete eine Polizistin und beging Unfallfluchten. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

DE / Bielefeld / Zentrum – Am Abend des Donnerstags, 19.02.2026, erwischte eine Bielefelderin Einbrecher in ihrer Wohnung. Die Täter brachten eine Polizistin in Gefahr, als sie flohen und begingen Unfallfluchten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand drangen zwei Einbrecher gegen 19:25 Uhr über den Garten auf ein Grundstück in der Furtwänglerstraße, in der Nähe des Steinwegs und der Promenade. Dort kletterten sie vermutlich mit einer Leiter auf einen Balkon und brachen die Balkontür auf.

Während die Unbekannten noch Wertgegenstände stahlen, wurde das dunkel gekleidete und maskierte Duo von einer zurückkehrenden Bewohnerin überrascht. Die Einbrecher ergriffen die Flucht und fuhren mit einem Auto in eine zunächst unbekannte Richtung davon.

Bei ihrer Flucht brachten die Einbrecher eine Polizistin in Gefahr und begingen zwei Verkehrsunfallfluchten.

Gegen 19:45 Uhr entdeckten Polizisten im Rahmen der Fahndung ein verdächtiges Fahrzeug am Remterweg, in der Nähe des Karl-Siebold-Wegs. Als die Beamten ausstiegen, um eine Kontrolle durchzuführen, flüchtete die Autofahrerin über den Bürgersteig. Dabei musste eine Polizistin zur Seite springen, um einen Zusammenstoß mit dem herannahenden Auto zu verhindern. Die Fahrerin flüchtete über den Quellenhofweg und die Bodelschwinghstraße.

Auf der Bodelschwinghstraße überholte das Fluchtfahrzeug den Nissan Pixo einer 66-jährigen Frau aus Lage so knapp, dass es zu einer seitlichen Kollision kam. Kurz darauf nutzte das Fluchtauto die Gegenfahrbahn während eines weiteren Überholmanövers. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit dem entgegenkommenden Renault Espace eines 18-jährigen Bielefelders, der noch versuchte auszuweichen.

Der Fluchtwagen soll ein dunkles Modell, vermutlich von Opel oder VW, gewesen sein. Einer der Täter soll männlich gewesen sein, zwischen 170 bis 175 cm groß und dunkel gekleidet. Die andere Person soll eine Frau gewesen sein. Sie wird wie folgt beschrieben: 30 bis 40 Jahre alt, blondes langes Haar, dunkles Brillengestell.

Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen zu den Taten, dem beschriebenen Fluchtfahrzeug oder verdächtigen Personen beim Kriminalkommissariat 13 unter der 0521/545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59%. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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