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Bielefeld: Rotlichtverstoß eines Pedelec-Fahrers aufgedeckt

Unfall mit Verletzten durch missachtetes Rotlicht, Zeugen entscheidend für Klärung des Geschehens

beschädigter PKW
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Brackwede- Am Mittwoch, 22.07.2026, ereignete sich ein Verkehrsunfall, als ein Radfahrer mit einem Pedelec trotz roter Ampel in eine Kreuzung fuhr. Sowohl er als auch die Autofahrerin erlitten leichte Verletzungen.

Eine 38-jährige Bielefelderin fuhr gegen 16:45 Uhr mit ihrem VW Golf von der Hauptstraße in die Germanenstraße und stoppte an der roten Ampel vor der Kreuzung zum Stadtring. Als die Ampel auf Grün umsprang, fuhr sie los und plante, nach links auf den Stadtring abzubiegen.

Im Kreuzungsbereich kollidierte sie mit einem 64-jährigen Bielefelder, der mit seinem Pedelec den Radweg des Stadtrings vom Südring kommend in Richtung Gaswerkstraße befuhr. Laut Zeugenaussagen ignorierte er das für ihn rote Ampellicht und fuhr ungebremst in die Kreuzung.

Beim Unfall stürzte der 64-Jährige, der behauptete, bei Grün gefahren zu sein, auf die Motorhaube und durch die Frontscheibe. Das Vorderrad des Pedelecs wurde abgerissen und etwa 42 Meter weiter in einem Beet gefunden.

Der 64-Jährige und die 38-Jährige erlitten leichte Verletzungen, während die beiden Kinder im Auto unverletzt blieben.

Ein Abschleppunternehmen brachte den nicht mehr fahrbereiten VW weg. Der Sachschaden wird auf etwa 13000 Euro geschätzt.

Die Polizei dankt den Zeugen und betont: Unabhängige Unfallzeugen sind aufgrund ihrer objektiven Aussagen sehr wichtig zur Klärung eines Unfalls.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 Mal registriert, was 0,59% entspricht. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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