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Bielefeld: Schläger setzt Messer ein

Handgreifliche Auseinandersetzung endet mit Verletzung durch Messerangriff. Fahndung nach Täter verläuft negativ.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Mitte- Während eines physischen Streits zwischen Mitgliedern der Szene verletzte am Donnerstagabend, 28.05.2026, einer der Beteiligten seinen Gegner mit einem Messer.

Augenzeugen informierten die Polizei, dass es gegen 22:00 Uhr zu einem Zwischenfall zwischen zwei Szeneangehörigen an der Tüte kam, der sich zu einem handgreiflichen Streit entwickelte. Anschließend verletzte einer der Angreifer den anderen, einen obdachlosen 31-Jährigen, mit einem Messer und flüchtete dann in Richtung Willy-Brandt-Platz. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die im Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Die Fahndung der herbeigerufenen Polizisten nach dem flüchtigen Täter verlief ergebnislos.

Die Zeugen schilderten den Verdächtigen als südländisch aussehend, klein, sehr schlank, mit langen Haaren, die zu einem Zopf gebunden waren, und einer Hakennase. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit Reißverschluss, eine blaue Hose und weiße Turnschuhe.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter 0521-545-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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