Bielefelder Zöllner ertappen Zigarettenschmuggler auf A44. 70.000 unversteuerte Zigaretten und 2.300 illegale E-Zigaretten wurden beschlagnahmt, Steuerschaden von 29.500 Euro verhindert.
Bielefeld: Schmuggelzigaretten und illegale Vapes sichergestellt

Bielefeld (ost)
Bei einer Verkehrskontrolle auf der Bundesautobahn 44 zwischen Unna und Werl stellte der Bielefelder Zoll 70.000 Stück unversteuerte Zigaretten bekannter Marken und knapp 2.300 Stück unversteuerte Einweg-E-Zigaretten sicher. Diese hatten eine Gesamtfüllmenge von mehr als 45 Litern Liquid. Die unversteuerten Vapes waren aufgrund der Größe des Liquidtanks im Bundesgebiet nicht erlaubt.
Die illegalen Tabakprodukte wurden in einem Kleintransporter mit deutschem Kennzeichen gefunden. Dies geschah während einer Steueraufsichtskontrolle durch Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege aus Anröchte auf dem Parkplatz Buchenhain.
Zusätzlich entdeckten die Zollbeamten in der Fahrerkabine ein Bargeldbündel in Höhe von 7.980 Euro.
Gegen den 22-jährigen Fahrer des Kleintransporters sowie seinen 44-jährigen Vater und Beifahrer wurden Steuerstrafverfahren eingeleitet.
Die geschmuggelten Tabakwaren und das Bargeld wurden konfisziert. Nach Abschluss der Formalitäten durften die beiden Beschuldigten ihre Reise fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen durch das Zollfahndungsamt Essen sind noch im Gange.
Zusätzliche Information:
Aus ermittlungstaktischen Gründen kann der Vorfall vom Sonntag, den 05. Juli 2026, erst jetzt veröffentlicht werden.
Die Kontrolleinheit Verkehrswege Bielefeld an den Standorten in Anröchte und Bielefeld sowie die Kontrolleinheit Flughafen Reiseverkehr in Paderborn/Lippstadt überwachen den Warenverkehr weiterhin gemäß EU-Recht und nationalen Bestimmungen, auch nach dem Wegfall der Kontrollen an den Binnengrenzen. Die Bekämpfung des Drogen- und Zigarettenschmuggels auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen in der Region ist einer der Schwerpunkte der Überwachungs- und Kontrollaktivitäten.
Außerdem führen die Kontrolleinheiten des Hauptzollamtes Bielefeld auch Kontrollen von Kiosken, Shisha-Shops und Shisha-Bars im Rahmen der Steueraufsicht durch.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Darunter waren 49610 männliche Verdächtige im Jahr 2022 und 51099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 im Jahr 2022 und 6780 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen, zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besonders besorgniserregend ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








