Einbrecher nutzen Gelegenheit bei Abwesenheit, Bewohner kehrt zu Diebstahl zurück. Polizei warnt vor gekippten Fenstern.
Bielefeld: Schneller Einbruch über gekipptes Fenster

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Mitte- Am Freitag, dem 28.11.2025, benötigten Einbrecher eine Stunde, um in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus einzudringen. Der Bewohner einer Wohnung im Erdgeschoss in der Spindelstraße, in der Nähe der Oelmühlenstraße, verließ die Wohnung gegen 18:30 Uhr. Während seiner Abwesenheit brachen Unbekannte durch ein gekipptes Fenster in die Wohnung ein. Mit gestohlenem Geld und Schmuck gelang es den Einbrechern, unerkannt zu entkommen. Als der Bewohner um 19:30 Uhr zurückkehrte, entdeckte er den Einbruch. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 13 unter 0521-545-0 zu wenden.
Die Polizei möchte daran erinnern: Gekippte Fenster sind offene Fenster! Erschweren Sie Einbrechern den Zugang und verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren!
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von diesen Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Einbrüchen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








