Umwege bieten mehr Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg. Längerer Weg mit Ampeln und Zebrastreifen kann Risiken minimieren.
Bielefeld: Sicherer Schulweg

Bielefeld (ost)
MK / Bielefeld – Ein Schulweg, der möglichst kurz oder schnell ist, muss nicht unbedingt die sicherste Route für Ihre Kinder sein. Ein längerer Schulweg kann mehr Sicherheit bieten, wenn dabei Ampeln, Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) oder Überquerungshilfen genutzt werden können.
Beim Weg zur Schule müssen Kinder oft stark befahrene Straßen überqueren. Wenn sie mit ihren Eltern den Weg geübt haben, haben sie festgestellt, dass es sich lohnt, beispielsweise Überquerungshilfen in der Nähe zu haben. Daher können vielleicht zusätzliche 100 Meter auf dem Schulweg eine gute Option sein, um sicherer die Straße zu überqueren.
Als Eltern üben Sie mit Ihren Kindern, an Überquerungshilfen immer anzuhalten und zu warten, bis die Straße frei ist. Das Überqueren der Mittelinsel ist verboten. Auf der Insel können die Kinder überprüfen, ob die Gegenfahrbahn frei ist, und sollten erst dann weitergehen.
Als Autofahrer sollten Sie langsamer fahren, wenn Sie sich einem Zebrastreifen oder einer Überquerungshilfe nähern. Kinder könnten aufgrund ihrer Größe von parkenden Autos oder Verkehrsschildern verdeckt sein und für Sie schwer zu sehen sein. Wenn Kinder Sie zum Weiterfahren auffordern, haben sie gelernt, dass sie die Straße erst überqueren, wenn kein Verkehr mehr vorhanden ist.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








