Die Bielefelder Polizei gibt wertvolle Tipps für die Verkehrssicherheit von Kindern: ausreichend Schlaf, gesundes Frühstück und genügend Zeit einplanen. Eltern sind die besten Verkehrserzieher!
Bielefeld: Sicherer Schulweg – Polizeitipps zum Schulstart

Bielefeld (ost)
MK / Bielefeld – Stadtgebiet – Zum Schulstart nach den Sommerferien am Mittwoch, 27.08.2025, haben die Verkehrssicherheitsberater der Polizei ein paar wertvolle Informationen für mehr Sicherheit auf den Bielefelder Schulwegen.
Einen guten Start in den Schultag wünscht die Polizei Bielefeld Ihren Kindern!
Tipps der Bielefelder Polizei für die Verkehrssicherheit Ihres Kindes:
Kinder benötigen stets genügend Schlaf und ein gesundes Frühstück. Vermeiden Sie Hetze und Stress nach dem Aufstehen. Planen Sie genügend Zeit für den Schulweg ein.
Eltern sind die besten Verkehrserzieher!
Üben Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind. Der kürzeste Weg zur Schule ist nicht immer der sicherste. Beim Überqueren der Fahrbahn gilt grundsätzlich: “Halt” am Bordstein. Seien Sie Vorbild im Straßenverkehr – Ihr Kind macht es Ihnen nach.
Sicherheit durch Sichtbarkeit!
Achten Sie in der dunklen Jahreszeit auf helle Kleidung. Ergänzen Sie diese mit reflektierenden Materialien.
Nicht mit dem Auto zur Schule!
Verkehrssicheres Verhalten lernt Ihr Kind nur durch stetiges Üben. Zudem sind frische Luft und Bewegung gesund.
Wenn doch mit dem Auto zur Schule, dann:
Entsprechende Kindersitze nutzen und stets mit Gurt fahren. Vermeiden Sie das gefährliche Parkchaos vor dem Schuleingang. Halten Sie lieber einige Meter entfernt und gehen letzte Schritte zu Fuß. Kinder nur zur Gehwegseite aussteigen lassen.
Die Polizei Bielefeld wird in den ersten Tagen nach den Sommerferien an den Bielefelder Schulen verstärkt präsent sein. Dabei werden Polizeibeamte unter anderem die Geschwindigkeit überwachen und überprüfen, ob Kinder in Fahrzeugen richtig gesichert sind.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen verloren ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








