Eine Veranstaltungsreihe der Polizei Bielefeld informiert über digitale und analoge Sicherheitstipps für Senioren. Anmeldung unter 0521 51-6526.
Bielefeld: Sicherheit im Alltag für Seniorinnen und Senioren

Bielefeld (ost)
Bielefeld- Zentrum- Das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz lädt herzlich ein zu einer Veranstaltungsreihe rund um wichtige Themen für die Sicherheit im Alltag von älteren Menschen. Mit nützlichen Ratschlägen und anschaulichen Beispielen informiert die Polizei darüber, wie man sich in analogen und digitalen Lebensbereichen besser schützen kann. Eine telefonische Anmeldung für die einzelnen Veranstaltungen ist bei der VHS unter der Nummer 0521 51-6526 möglich.
Donnerstag, 15.10.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr
Sicher – im Umgang mit der digitalen Welt Mit etwas Wissen wird das Internet sicherer: Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich effektiv vor digitalem Betrug bei beispielsweise Messenger-Diensten, Phishing-Versuchen und unseriösen Online-Apotheken schützen können. Sie erhalten Informationen über aktuelle Täterstrategien und lernen, digitale Fallen frühzeitig zu erkennen und starke Passwörter zu erstellen – Schritt für Schritt, leicht verständlich und mit vielen Tipps für mehr Selbstvertrauen im digitalen Alltag. Referentin: Bianca Post
Mittwoch, 04.11.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr
Sicher – Betrugsmaschen identifizieren und klug handeln Sie möchten erfahren, welche Betrugsmaschen derzeit in Bielefeld verbreitet sind und wie sie ablaufen? Es interessiert Sie, warum gerade ältere Menschen als potenzielle Opfer ausgewählt werden? Sie möchten sich darauf vorbereiten und Tipps zum Schutz kennenlernen? Dann sind Sie bei dieser Diskussionsveranstaltung genau richtig. Anhand von praxisnahen Beispielen beleuchten wir gemeinsam die Vorgehensweisen bei aktuellen Betrugsversuchen und bereiten Sie effektiv auf solche Situationen vor. Referent: Dirk Trümper
Mittwoch, 13.01.2027, 10:00 bis 11:30 Uhr
Sicher – mit dem geeigneten Schutz vor Einbrüchen (Teil I) In zwei Veranstaltungen zum Einbruchschutz zeigen wir Ihnen, wie Sie ungebetenen Gästen effektiv einen Riegel vorschieben können. Im ersten Teil erfahren Sie in einem Vortrag, wie Einbrecher vorgehen und wie Sie sich schützen können – auch vor aufdringlichem Besuch an der Haustür oder Wohnungstür. Sie lernen verschiedene Sicherungsmöglichkeiten und entsprechende Normen kennen. Referenten: Anja Buschmann, Markus Herbort
Mittwoch, 20.01.2027, 10:00 bis 11:30 Uhr und Mittwoch, 27.01.2027, 10:00 bis 11:30 Uhr
(Anmeldung nur an einem der beiden Termine und nur mit vorheriger Teilnahme an dem Vortrag vom 13.01.2027 möglich!) Sicher – mit dem geeigneten Schutz vor Einbrüchen (Teil II) Im zweiten Teil haben Sie die Möglichkeit, die Einbruchschutz-Ausstellung der Kriminalprävention der Polizei Bielefeld an einem der genannten Termine zu besuchen. Das im Vortrag erworbene Wissen kann vertieft werden, mechanische Sicherungsmöglichkeiten können begutachtet werden. Sie haben die Gelegenheit zu testen, wie einfach es ist, ein ungesichertes Fenster zu öffnen. Anhand der Exponate wird erläutert, wo die verschiedenen Sicherungen sinnvoll eingesetzt werden können.
Veranstaltungsort für Einbruchschutz Teil II: Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521 545-2555
Referenten: Anja Buschmann, Markus Herbort
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2.344 Männer und 455 Frauen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 2072 auf 2159. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 gemeldeten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








