Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bielefeld: Steinwürfe beschädigen Scheiben

In der Nacht wurden Fensterscheiben in Bielefelder Geschäften und einer Wohnung beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen und einen verdächtigen Radfahrer.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

DE / Bielefeld / Zentrum – In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 20.10.2026, wurden die Fensterscheiben an drei Tattoostudios in Bielefeld und einer Wohnung beschädigt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und sucht nach einem verdächtigen Radfahrer.

Um 21:30 Uhr am Montagabend, dem 19.10.2026, warf ein Unbekannter einen faustgroßen Stein durch einen geschlossenen Rollladen und die dahinterliegende Fensterscheibe einer Wohnung in der Heinrichstraße, in der Nähe des Paulusplatzes.

Gegen 00:40 Uhr am Dienstag, dem 20.10.2026, wurde die Polizei über beschädigte Fensterscheiben eines Geschäfts in der Brandenburger Straße, in der Nähe der August-Bebel-Straße, informiert. Eine Anwohnerin hatte Knallgeräusche gehört und die Sachbeschädigung entdeckt.

Einige Minuten später, gegen 00:45 Uhr, meldete eine Anwohnerin der Polizei, dass die Scheibe eines Tattoostudios in der August-Bebel-Straße, in der Nähe der Brunnenstraße, beschädigt worden sei.

Um 00:55 Uhr stellten Polizisten dann ebenfalls beschädigte Fensterscheiben an einem Geschäft in der Walther-Rathenau-Straße, in der Nähe der Doktor-Viktoria-Steinbiß-Straße, fest.

Bei den Vorfällen um 00:40 Uhr und 00:45 Uhr berichteten Zeugen von einem unbekannten Radfahrer, der in Richtung Kesselbrink davonfuhr. Anwohner werden gebeten, vorhandenes Videomaterial von Überwachungskameras auf verdächtige Personen zu überprüfen.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht.

Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen zu den Vorfällen oder verdächtigen Personen beim Kriminalkommissariat 14 unter der 0521/545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24