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Bielefeld: Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Ein Bundespolizist wurde bei Einsatz am Bahnhof Bielefeld ins Handgelenk gebissen. Pfefferspray wurde gegen den Mann eingesetzt.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

Am Abend des Freitags (06. März) wurde ein Bundespolizist während seines Einsatzes am Bahnhof Bielefeld in das Handgelenk gebissen. Die Beamten griffen daraufhin zu Pfefferspray gegen den Mann. Nachdem ein 44-jähriger Mann ohne gültiges Ticket einen ICE benutzt hatte und deshalb von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden war, ignorierte er die Aufforderung, den Zug zu verlassen. Bundespolizisten wurden hinzugezogen. Der Deutsche folgte auch der Anweisung der Bundespolizisten, den Zug zu verlassen, nicht. Als ihm gedroht wurde, dass er durch die Beamten mit unmittelbarem Zwang aus dem Zug gebracht wird, drohte er einem der Beamten mit einem Kopfstoß. Als der Bundespolizist ihn am Arm packte, begann er, wild mit den Armen zu schlagen und die Beamten lautstark zu beleidigen. Selbst nachdem er aus dem Zug gebracht wurde, zeigte er sich unkooperativ und biss einem Kollegen ins Handgelenk. Daraufhin griff der Beamte zu seinem dienstlichen Pfefferspray. Seine Augen wurden auf der Dienststelle ausgespült, eine weitere medizinische Versorgung lehnte der Mann ab. Gegen den alkoholisierten Mann wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet. Der gebissene Kollege konnte seinen Dienst fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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