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Bielefeld: Taschendiebe in Geschäften

Drei Bielefelderinnen wurden Opfer von Taschendiebstählen in Geschäften. Die Täterinnen wurden von den Frauen beschrieben.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

MK / Bielefeld – Mitte – Am Donnerstag, den 30.07.2026, wurden drei Bielefelder Frauen in der Mittagszeit Opfer eines Taschendiebstahls. Sie alle hatten ihre Geldbörsen in separaten Taschen aufbewahrt und bemerkten nicht den direkten Zugriff der Diebe auf ihre Geldbörsen. Zwei der betroffenen Frauen identifizierten Frauen als Verdächtige.

Als eine 74-jährige Bielefelderin ein Geschäft für Mode an der Bahnhofstraße und Karl-Eilers-Straße betrat, wurde sie von einer anderen Frau angerempelt. Die Unbekannte soll unfreundlich gewesen sein und die ältere Dame aufgefordert haben, Platz zu machen. Beim Verlassen des Ladens bemerkte die 74-Jährige, dass ihre Handtasche geöffnet war und ihr braunes Portemonnaie fehlte.

Die Tatzeit wird zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr vermutet. Die Bielefelderin verdächtigt die unbekannte Frau und beschreibt sie wie folgt:

Die Frau war etwa 35 Jahre alt und zwischen 165 cm und 175 cm groß. Sie hatte eine kräftige Statur, dunkle Haare und sprach mit einem ausländischen Akzent.

Eine 59-jährige Bielefelderin hatte zuletzt gegen 13:00 Uhr in einem Kaufhaus an der Bahnhofstraße bezahlt und ihre Geldbörse in eine Einkaufstasche gelegt. Das Geschäft befindet sich zwischen der Karl-Eilers-Straße und der Arndtstraße. Später stellte die Frau fest, dass ihr schwarzes Lederportemonnaie gestohlen worden war.

Zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr befand sich eine 44-jährige Bielefelderin in einem Modegeschäft an der Bahnhofstraße, in der Nähe des Jahnplatzes. Dort bemerkte sie eine andere Frau an ihrem Rucksack. Sie dachte zunächst, die Unbekannte hätte ihren Rucksack nur geschlossen. Später stellte die 44-Jährige jedoch fest, dass ihr buntes Lederportemonnaie der Marke Guess aus ihrem Rucksack verschwunden war.

Die Frau, die den Rucksack berührt hatte, wurde von der Bielefelderin wie folgt beschrieben:

Die Frau war 150 cm bis 165 cm groß und zwischen 30 und 45 Jahre alt. Sie hatte eine schlanke Figur.

Die Polizei empfiehlt:

Wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls geworden sind, rufen Sie sofort den Polizeinotruf 110 an und lassen Sie Ihre gestohlenen Bankkarten unter der bundesweiten Sperrnummer 116116 sperren.

Die Polizei NRW informiert über das Thema Taschendiebstahl:

https://praevention.polizei.nrw/betrug-und-diebstahl/taschendiebstahl

Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 33 / 0521/545-0

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1.980 auf 2.725 stieg, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 1.633 auf 1.897. Besonders besorgniserregend ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 auf 1.520 anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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