Ein 44-jähriger Herforder wird beschuldigt, seinen Stiefsohn lebensgefährlich verletzt zu haben. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Bielefeld: Tötungsdelikt in Herford, Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Herford – Wie bereits erwähnt, besteht ein dringender Verdacht gegen einen 44-jährigen Herforder, dass er seinen Stiefsohn mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat. Er wird nun in Untersuchungshaft gehalten.
Der 44-jährige Herforder wurde am Mittwochnachmittag, 08.04.2026, dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Bielefeld vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen wegen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung.
Meldung vom 08.04.2026, 11:50 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6251383
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








