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Bielefeld: Unfall mit Streifenwagen in Lemgo

Ein Streifenwagen war in einen Unfall verwickelt, bei dem zwei Polizisten leichte Verletzungen erlitten. Der Unfall ereignete sich auf der Hauptstraße in Wahmbeck.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Lippe / Lemgo-Wahmbeck – Am Dienstag, 15.09.2026, gab es einen Unfall mit einem Polizeiwagen, der sich auf einer Einsatzfahrt befand, auf der Hauptstraße in Wahmbeck. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

Am Dienstagnachmittag wurde die Besatzung des Streifenwagens zu einem Unfall in der Lemgoer Innenstadt gerufen. Um 15:35 Uhr fuhren sie mit Blaulicht und Martinshorn die Hauptstraße aus Detmold kommend entlang.

Ein 47-jähriger Barntruper bemerkte den herannahenden Streifenwagen von hinten. Er benutzte den rechten Blinker und fuhr langsam mit seinem Lieferwagen an den rechten Fahrbahnrand, um Platz zu machen.

Zwischen dem Lieferwagen und dem Streifenwagen fuhr eine 23-jährige Lemgoerin mit einem Audi A1 Sportback, ohne das Einsatzfahrzeug zu bemerken. Laut bisherigen Informationen setzte sie zum Überholen des Lieferwagens an, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten.

Der Fahrer des Streifenwagens wich dem überholenden Audi aus und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dabei entwurzelte der Streifenwagen einen Baum und kam auf der linken Seite vor einem Wohnhaus zum Stillstand.

Die Polizisten erlitten leichte Verletzungen bei dem Unfall. Die 23-jährige Audifahrerin und der 47-jährige Lieferwagenfahrer blieben unverletzt.

Der Streifenwagen erlitt einen Totalschaden. Er wurde abgeschleppt und sichergestellt.

Bei dem Unfall wurden außerdem eine Hecke und ein Zaun beschädigt.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 47.400 Euro.

Aus Neutralitätsgründen wurde die Unfallaufnahme von Polizisten aus Herford durchgeführt. Die weiteren Untersuchungen werden von Beamten aus Bielefeld geleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Bereichen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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