Ein Pkw-Fahrer kollidiert mit Leitplanke und flüchtet. Polizei findet ihn nach Taxifahrt betrunken mit Kokain.
Bielefeld: Unfallfahrer bestellt Taxi

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Schröttinghausen – In der Nacht vom Montag, 13.07.2026, stieß ein Autofahrer auf der Beckenhausstraße gegen die Leitplanke und floh. Durch zurückgelassene Dokumente und eine Taxifahrt konnten die Ermittler eine Spur verfolgen.
Um 01:30 Uhr hörte ein Bewohner zuerst einen lauten Knall und dann lautes Hupen von der Straße. Als er nachschaute, sah er ein herrenloses Auto und die beschädigte Leitplanke.
Die Polizeibeamten untersuchten auch das Unfallauto und stellten fest, dass der Mercedes A-Klasse auf der gesamten Beifahrerseite beschädigt war. Die Leitplanke auf der rechten Seite war über eine Strecke von etwa 15 Metern beschädigt.
Zu Beginn fehlte jede Spur vom Fahrer, bis die Polizisten im Fahrzeug verschiedene Dokumente des 29-jährigen Bielefelders fanden.
Erste Untersuchungen ergaben, dass der 29-Jährige in der Zwischenzeit ein Taxi gerufen hatte und auf dem Weg zu seiner Wohnung war.
Weitere Polizeibeamte begannen mit der Fahndung und fanden den Mann auf einem Gehweg an der Glückstätter Straße. Offensichtlich hatte er sich weit vor seinem Wohnort absetzen lassen.
Als er die Beamten sah, ließ der Mann einen weißen Gegenstand fallen. Es handelte sich um eine Bubble, die vermutlich mit Kokain gefüllt war.
Die Polizisten stoppten den 29-Jährigen. Da er einen stark alkoholisierten Eindruck machte, brachten sie ihn daraufhin in ein Krankenhaus. Dort wurden ihm Blutproben zur Überprüfung von Alkohol- und Drogenkonsum entnommen.
Sein Auto und sein Führerschein wurden beschlagnahmt. Der Bielefelder muss sich nun wegen Unfallflucht und Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Von den Verdächtigen waren 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren es 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 (9,92%) auf Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 (8,68%) Unfälle innerorts, 17.437 (2,74%) außerorts (ohne Autobahnen) und 6.889 (1,08%) auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








