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Bielefeld: Unfallfahrer versucht Polizei zu entkommen

Ein 20-jähriger Bielefelder verursachte einen Unfall, hatte keinen Führerschein und wollte die Polizei umgehen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Mitte- Nach einem Vorfall am Mittwochmittag, dem 17.06.2026, versuchte ein Autofahrer, die Polizei nicht zu rufen. Er besaß keinen Führerschein.

Zwei Frauen befanden sich gegen 12:30 Uhr auf dem Schulhof an der Frachtstraße und beobachteten einen Unfall auf dem Parkplatz der Schule. Der Fahrer eines Audi A3 Sportback fuhr schnell auf den Parkplatz und stieß beim Einparken gegen den geparkten VW einer Bielefelderin. Als der Audi-Fahrer zurücksetzte und sich zur Ausfahrt begab, sprachen ihn die Zeuginnen an. Sie erklärten den hinzugezogenen Polizisten, dass sie ihn sofort angesprochen hätten, um zu verhindern, dass er wegfuhr. Während des Gesprächs mit den Frauen äußerte der Fahrer den Wunsch, den Unfall ohne die Polizei zu regeln.

Gegenüber den Beamten zeigte sich der 20-jährige Bielefelder, der der Polizei bekannt war, aggressiv und überheblich. Er gestand, dass er keinen Führerschein hatte. Er war der Meinung, dass es nicht schlimm sei, da er nur das Auto umgeparkt hatte. Außerdem behauptete er, genug Geld zu haben, um den Schaden selbst zu bezahlen. Normalerweise wäre er davongefahren, da er sowieso schneller sei als die Polizei.

Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 10000 Euro. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Halterin des Audi A3 Sportback holte den sichergestellten Autoschlüssel auf der Polizeiwache ab. Sie erhielt eine Anzeige wegen Zulassens des Fahrens eines Fahrzeugs ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Presseportal

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