Zwei Pkw kollidierten, landeten im Gleisbett und gerieten in Brand. Die Fahrerin wurde schwer verletzt, die Straße gesperrt.
Bielefeld: Unfallwagen im Gleisbett, Feuer ausgebrochen

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Mitte – Am Mittwoch, 16.09.2026, kollidierten zwei Autos beim Spurwechsel auf der Herforder Straße. Beide Fahrzeuge landeten im Gleisbett und gerieten in Brand.
Um 06:35 Uhr fuhr eine 62-jährige Herforderin mit ihrem VW Golf stadteinwärts auf der Herforder Straße. An der Einmündung An der Pottenau wollte sie die Spur wechseln. Dabei übersah sie einen Mercedes, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr.
Es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß, bei dem der Mercedes über den Bordstein und ins Gleisbett geschoben wurde. Das Auto kam vor einem Beleuchtungsmast zum Stillstand.
Der VW Golf prallte gegen einen Oberleitungsmast.
An beiden Fahrzeugen brach der Motorraum in Brand aus.
Die 62-jährige Herforderin wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der 61-jährige Mercedes-Fahrer und sein 25-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen.
Wegen der Unfallaufnahme und der Löscharbeiten musste die Herforder Straße vorübergehend in beide Richtungen gesperrt werden. Um 07:25 Uhr konnte die Polizei den Verkehr stadtauswärts wieder freigeben.
Für die Reparaturarbeiten am Gleisbett musste die Straße stadteinwärts weiterhin gesperrt bleiben.
Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen wurde von den Polizisten auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Verkehrstote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








