Angetrunkene Fußgängerin verursacht Auffahrunfall auf dem OWD. Schwere Sachschaden und Verkehrsbehinderungen, Strafverfahren eingeleitet.
Bielefeld: Verkehrsbeeinträchtigungen im Berufsverkehr

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Zentrum- Am Donnerstagmorgen, dem 23.04.2026, überquerte eine betrunken Fußgängerin den OWD und verursachte einen Auffahrunfall. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Ein 38-jähriger Bielefelder fuhr gegen 06:40 Uhr mit seinem 3er BMW auf der linken Fahrspur des Ostwestfalendamms in Richtung Quelle. Plötzlich lief eine Frau von rechts, vom Grünstreifen an der Jöllenbecker Straße, quer über die Fahrbahn des OWD in Richtung Mittelschutzplanke. Der 38-Jährige leitete daraufhin eine Notbremsung ein. Ein 18-jähriger Ford Focus Fahrer aus Bielefeld konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und fuhr auf den BMW auf.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 24000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen 07:25 Uhr war die Unfallstelle geräumt.
Ein Zeuge informierte die Polizei, als er die flüchtige Fußgängerin an der Jöllenbecker Straße erkannte und angab, dass sie in Richtung Mindener Straße ging. Eine Streifenwagenbesatzung konnte die 44-jährige Fußgängerin noch an der Jöllenbecker Straße stoppen und überprüfen. Ein Arzt entnahm der betrunkenen obdachlosen Frau auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 (9,92%) mit Personenschaden, während 13.559 (2,13%) schwere Unfälle nur Sachschaden verursachten. 3.764 (0,59%) Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen 556.792 (87,36%) Unfälle führten zu Sachschäden. In innerörtlichen Gebieten ereigneten sich 55.296 (8,68%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








