Ein Fahrzeugrennen in der Innenstadt endete mit einem Zusammenstoß mit einem Streifenwagen. Der Fahrer war ohne Führerschein unterwegs und wurde festgenommen.
Bielefeld: Verkehrsdelikte enden mit Unfall

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Innenstadt- Am Samstagabend, dem 08.08.2026, endete ein Autorennen mit einem Unfall. Der Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis.
Beamte in Streifenwagen planten gegen 20:45 Uhr, einen Mercedes auf der Jöllenbecker Straße zu überprüfen, und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen. Der Fahrer des Mercedes beschleunigte jedoch anstatt anzuhalten und fuhr weiter über die Friedenstraße und Arndtstraße. Auf der Elsa-Brändström-Straße begann der Flüchtende, andere Fahrzeuge rechts und links zu überholen, wechselte mehrmals die Fahrspur und fuhr auf Gehwegen und entgegen der Fahrtrichtung, was andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr brachte. Auf dem Willy-Brandt-Platz versuchte der Fahrer des Mercedes, an einem dort geparkten Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn vorbeizufahren. Dabei stieß er jedoch gegen den Streifenwagen und kam zum Stillstand. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Insassen blieben unverletzt.
Die Polizisten nahmen den 23-jährigen Fahrer aus Leopoldshöhe fest, der der Polizei bereits bekannt war, und brachten ihn zur Polizeiwache. Der 23-jährige Mann mit irakischer Staatsangehörigkeit hatte keine Ausweispapiere bei sich. Er gab zu, keinen Führerschein zu besitzen, was die Ermittlungen bestätigten.
Sein Handy und das Auto wurden beschlagnahmt. Abschleppwagen transportierten die beschädigten Fahrzeuge ab. Nach den bisherigen Informationen hatte der Besitzer des Mercedes das Fahrzeug als gestohlen gemeldet. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen (0.59%) eher selten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle, die 556792 Fälle (87.36%) ausmachten. In der Ortslage innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








